Eintracht Fanclub



Fußball ist nur schön, wenn du hinterher einen Verband hast und nicht nach zehn Minuten gefönt bist. (Klaus Augenthaler)

Irgendwie hatte keiner so richtig Bock auf die Fahrt ins Schwabenländle. Drohte doch eine zu erwartende Niederlage und die Schmelzung des Punktepolsters zu Platz 16 auf einen mickrigen Zähler. Zu allem Übel fuhr der Feind – sprich ein Fan Gegners – mit. Schon beim Besuch der Turnhalle in Gelsenkirchen brachte dieser Umstand kein Glück für die Adlerfreunde. Einzig der Autor dieses Berichtes glaubte an einen 2:0 Erfolg der Hessen. VfB-ler Rizzi sorgte dafür, dass Frank, Uwe und ich sicher im MV-Land ankamen. Zudem besorgte er netterweise die Tickets, die sich zwar im neutralen, aber doch in der Nähe des Gästeblocks befanden. Allerdings wunderten sich die Adleranhänger ein wenig über den Fahrstil ihres Chauffeurs. Kurz vor Stuttgart wurde per Schild eine Radarfalle angekündigt. Erlaubt waren 60 km/h und die Nadel auf Rizzis Tacho passierte just in diese Moment die 70er Marke. „Rizziiiii, langsamer, hier ist 60 und da kommt ein Blitzer!!, schoss es verzweifelnd aus Franks Mund. Der Gedanke daran, dass Stuttgarter bereits vor dem Spiel Punkte bekommen sollten, veranlasste ihn wohl zu diesem Aufschrei. Doch Rizzi winkte nur lässig ab und erklärte schlicht „Näää, des macht nix. Mei Tacho geht doch vor!!“

Im Stadion angekommen bewunderte man erstmal die wirklich genialen Plätze. Super Blick hinterm Tor und als besonders Schmankerl eine Mauer, wo man bequem die Füße hochlegen konnte. Erstes „Highlight“ des Tages sollte die Vorstellung des Megastars der Spätzlefresser sein. Schon Harald Schmidt sagte über ihn: „Eigentlich hassen ihn doch alle, oder?“ Die Rede ist vom „FRITZLE“. Dieses bekloppte grüne Krokodil mit VfB-Trikot und 92 hinten drauf. Alleine die Erinnerung an dieses Jahr lässt den abgrundtiefen Hass des Autors gegen dieses Maskottchen erklären. Ob es nicht mehr peinlicher geht? Doch nicht in Stuttgart! Jetzt wurde es für den Anhang der Heimmannschaft richtig demütigend. Der Stadion DJ legte eine CD auf, die uns und den gut 5000 mitgereiste SGE-Supporters richtig gut gefiel. Es war eine Art Coverversion von „Finale..ohoho..Finale ohohoho“. Wie blöd sind die eigentlich, so was zu spielen, wenn der Gegner eine Woche später im DFB-Pokalfinale steht? Aber wahrscheinlich spielen die Schwabendeppen auch das Badner Lied, wenn der KSC mal wieder zu Gast ist.
Zur ersten Halbzeit ist zu sagen, dass die Eintracht richtig konzentriert zur Sache ging. Sie stand hinten sicher in der Abwehr und Ama hatte vorne die eine oder andere Chance. Zugeben übertrafen sich die Stuttgarter an haarsträubenden Fehlpässen gegenseitig, aber ihr schlechtes Spiel war sicher auch die Ernte des couragierten Auftretens unserer Jungs.
In der zweiten Halbzeit donnerte es dann im Minutentakt. Zunächst krachte es im Strafraum der Eintracht, weil Cacau den Ball gegen die Latte drosch. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir, dass VW und die Kartoffel-Bauern führen. Eine Niederlage hätte der Supergau bedeutet und das DFB-Pokalfinale zur lästigen Pflichtaufgabe werden lassen. Doch dann donnerte es erneut. Petrus schickte einen sinnflutartigen Regenguss auf die Erde und es rumbelte und blitzte, dass einem Angst und Bange werden konnte. Im Nachhinein wurde bekannt, dass in der Nähe des Stadions sogar ein Blitz eingeschlagen ist! Franks Befürchtungen, dass das Wetter symbolisch für die kommende Situation der SGE sei, erwies sich aber als falsch. Schließlich donnerte es erneut in einem Strafraum. Jetzt allerdings im Kasten von VfB-Keeper Hildebrand. Nach einer traumhaften Flanke von Lexa stand Meier in der 59. Minute goldrichtig und musste nur noch einnicken. 1:0 !! Unglaublich, aber wahr! Die Eintracht lies dem ausflippenden Anhang keine lange Verschnaufpause, denn kurz darauf stand es schon 2:0. Unser Grieche verwandelte einen Foulelfmeter eiskalt und die Eintracht schaukelten den Sieg gegen erschreckend schwache Schwaben sicher nach Hause. Auch wenn die Konkurrenten an diesem Tag alle gewannen, so hieß der Sieger des Tages trotzallem Eintracht Frankfurt. Es sind weiterhin 4 Punkte Vorsprung auf die Bauern und mit einem Sieg im nächsten Heimspiel kann man sich endgültig aller Abstiegsängste entledigen. Vorher steht natürlich noch ein kurzer Besuch in der Bundeshauptstadt an, dessen Grund mir gerade entfallen ist.

Übrigens, Rizzi war natürlich stinksauer, ob des Abschneidens seiner Mannschaft. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb ihm auf der Heimfahrt beim Anfahren am Berg in klassischer Weise der Motor abgesoffen ist. Aber halt! Rizzi hatte eine ganz plausible Erklärung dafür: „Da stimmt irgentwas mit de Motoreinstellung ned.“ Bleibt zu hoffen, dass zumindest die Einstellung unserer Pokalhelden am Samstag stimmt ;o)

Freitag, 17h – „Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin“- Klaus holte erst Andi und Uwe ab, bevor Olli bereits mit dem „Pokal“ ankam. Der „Sprit“ war auch ausreichend, nen Kasten Würzburger und Uwe gönnte sich ma wieder ne Flasche Rotwein (so heißt auch die Rebsorte?!) analog zum Hamburg Trip. Ein frühes Handicap (Stau auf B19 Richtung Estenfeld) wurde umfahren. Auf der Autobahn „freie Fahrt“, so dass nach 3 Stops um 22.30h die Ferienwohnung in der Parallelstraße (sorgte für a bisserl Verwirrung) problemlos gefunden wurde. 120 m² - Balkon – Küche und das für 16 Euro/Tag ist –insbesondere für Berlin – doch recht günstig. Danach ging's gen S-Bahn-Station, wo das Ziel Kreuzberg (er Nächte sind lang …) angepeilt wurde. Dort ging's in die Bembelbar (hatten extra über 400 l Äppelwoi besorgt), wo ca. 300 Adler bereits vorfeierten. Später ging's dann per Taxi (bei 4 Leutz praktisch + günstig) zur nächsten Lokalität, wo uns doch tatsächlich ein Adler-Träger fuhr (schwärmte auch von dem Fußball 2000 mit Jay-Jay und Yeboah). Kurz vor 5h gab's dann noch ne Zigarillo auf dem Balkon, bevor's dann noch a paar Stunden Schlaf gab.

Bereits um 9h waren Andi und Uwe fit, die dann gleich Brötchen und Wurscht besorgten. Nach der Stärkung ging's zuerst ma in den Sony-Center, wo es scho ma ein Radler zum Aufwärmen gab. Ca. 30 Frankfurter stimmten scho mal Schlachtgesänge ein, und insbesondere wurde „unser Pokal“ bewundert. Es folgte Sightseeing, bei der u.a. das Holocaust Denkmal, das Brandenburger Tor und der Reichstag bewundert wurden. Anschließend ging's zum Fantreff am Berliner Zoo, wo bereits 500 Adler feierten (wo waren eigentlich die Bayern-Fans?). Da es seit 11h regnete, wurde dann die Kneipe „Löwenbräu“ aufgesucht, das natürlich auch von Frankfurtern belagert wurde. Ein paar Bierchen wurden u.a. auch mit 2 Hopferstädter Bayernfans und auch unseren „Lammbock“ vertilgt, dann gab's ma wieder Döner (typisch Berlin), bevor es gen Stadion ging.

Vor dem Olympiastadion spannten wir einen Polizisten ein (hatte doch nix zu tun?!), dass er ma ein Foto von uns macht. Im Stadion wurde unser Pokal (von Olli genial gemanagt) komplett fertiggestellt. Wir schauten die letzten 20 Minuten des Frauenfinales an, doch fehlte ein wenig der pepp. Dann ging`s mit Pott in den Block, wo jeder erst mal sei Überhang plus Fahne auf seinen Platz vorfand. Die Choreo (rot – schwarz – weiß) sah fantastisch aus, die Stimmung war unbeschreiblich. Bereits 1 Stunde vor dem Spiel wurde fast durchgehend supportet. Mit dem Pott fielen wir auf, so dass etliche Kameras und Fotografen vor Spielbeginn Bilder davon schossen, so dass wir u.a. im Heimspiel, Hessenfernsehen zu sehen waren.

Wir waren in der 1. Halbzeit überrascht, dass unsere Elf recht unbekümmert spielte, und besser als die Bayern waren. Ama und Maier hätten uns in Führung schießen können / müssen. Stimmungstechnisch war's extrem geil (sehr laut, über 20.000 haben jedes Lied mitgeschrien). Nach der Pause dann 15 Minuten Versteckspiel unserer Elf und es kam, wie es kommen ….. 0:1. Anschließend wird Köhler gefoult (dachten alle im Strafraum), doch Fandel, der bisher schon in etlichen Spielen gegen uns pfiff, sah's –wie zu erwarten- anders herum. Wir hofften weiter und in den letzten 10 Minuten legte unsre Elf noch mal richtig los, doch der Ex-Titan zeigt bei Amas Schuß noch ma sei Können. Aus – Titeltraum vorbei. Trotzdem Europacup und der wurde von uns -trotz Niederlage- kräftig gefeiert.

Nach dem Spiel wurde noch Frank mit 2 Kumpels getroffen, die auf der Bayernseite saßen und sagten, dass fast nur die Frankfurter zu hören waren. Dann ging's gen Innenstadt, wo neben der Löwenbräu-Kneipe noch eine weitere aufgesucht wurde, bei der es selbstgebrautes Bier gab. Ein Bon-Bon (Insider!) gab's zum Schluß, so dass wir als es hell wurde, unser Domizil erreichten.
So und jetzt kommt bereits am Mittwoch unser nächstes Endspiel, und zwar um den Klassenerhalt gegen die Pfälzer Kartoffelbauern.

Dienstag 11.04.06 - Pokalhalbfinale gegen Bielefeld. Nachdem die Eintracht ja am Wochenende noch 1 zu 0 verloren hat gegen die Westgoten soll heute der größte Coup der jungen Vereinsgeschichte gelingen - der Einzug ins Pokalfinale und die Chance auf den bereits zu Saisonbeginn ersehnten Startplatz im Uefa-Cup 06/07. Uwe, Andi und Rizzi (fährt für Frank mit, der weilt in München) fahren erstmal nach Kist um den Olli einzuladen und sich mit dem zweiten Wagen (Klaus, sein Bruder, Joe und Benni) schon mal zu treffen.
Dann gehts auf die Autobahn, 2 Bier auf der Hinfahrt sind wohl Minusrekord, die Stimmung ist dafür zum Zerreißen gespannt. Zu wichtig ist das Spiel und Olli bringts auf den Punkt: "Wenn ma gewinnen halt ma die Klasse, wenn ma verliere steig ma ab." Vorsichtig wird auch schon mal spekuliert auf den möglichen Gegner - die Bayern ham n kleines Tief, Pauli als zweiter Verein mancher Mitglieder wäre auch ein würdiger Gegner.

Angekommen wird noch schnell Rücksprache mit Klaus per Handy gehalten - der steckt noch im Stau - also loslaufen zum Bratwurststand. Unterwegs noch n tolles Foto gemacht von nem Fan der ne Europafahne im Vorbeifahren ausm Auto hält. Da hat einer die Gunst der Stunde erkannt! Zur halben Meter sinds dann nach und nach mehr, auf einmal stehen 14 bekannte Gesichter am Treffpunkt und es herrscht scheinbare Gelassenheit. Als ein ZDF-Team den Standinhaber interviewt sagt der leider dasses den Stand nächste Saison nimmer geben wird. Hoffe das lässt sich abändern, Günthers Rekord von nem geschlagenen Meter will auch mal gebrochen werden. Dann in Grüppchen ins Stadion zur Choreo. Die Ordnugshüter sagen mittlerweile schon an welcher Seite man die Karten einschieben muss – sehr freundlich von ihnen.

Im Block findet man sich dann schon fast blind am Stammplatz wieder und erlebt ein erstes Gänsehautfeeling als die Eintrachtler den Platz betreten um sich warmzumachen. Der Akustiktest wird gleich noch mal beim Einlaufen des Gegners gemacht, dessen Spieler flüchten zu ihrem im Waldstadion verlorenen Haufen im Gästeblock. Dort wird übrigens ne niedliche Aktion mit Fahnen in blau weiß und schwarz gebracht – die schwarzen sieht man aber leider net, das blau erinnert sehr an Mülltüten. Zum Eintrachtlied werden dann hingebungsvoll die Schals hochgehalten, und von Haupttribüne bis Gästeoberrang ist alles dabei. Spätestens jetzt weiß ein jeder, dass dieser Abend was besondres hat.
Dann kommt die Choreo. Martin Stein, sichtlich bemüht um einen reibungslosen Ablauf, am Mikrophon nervöser als man ihn kennt, der Mittelblock unter einer Riesenleinwand, die Europa zeigt und alle spitzeln durch die gelben Bögen gebannt auf den Videowürfel. Dort kann man erkennen wie am Ende ein Riesenadler emporsteigt. Muss man gesehen haben. Erwähnenswert auch das Banner auf der Haupttribüne, sowas gibts wohl nur bei uns. Unser Rizzi is auch scho gespannt aufs Spiel („Mensch pfeif jetzt an, ich will doch nachher noch die Helden der Kreisklasse anschaun“), und jetzt gehts auch endlich los.

Schon nach 16 Minuten trifft Ioanis zum 1 zu 0, auf ihn ist halt einfach Verlass. Ein erstes Mal wird die Berlin-Hymne angesungen, aber sie erstickt sogleich als ein Armine fast das Glück hat ein Traumtor zu erzielen, er scheitert jedoch am Latteneck. Olli, in der ersten Halbzeit noch sitzend berichtet später dass beim Humba-Tanz der komplette Oberrang mitmacht – es ist der Wahnsinn. In der Halbzeit schaut dann auch Lammbock noch auf einen kleinen Plausch vorbei und man erwartet gespannt die Zweite. Darin geht’s dann nur noch darum die eigenen anzufeuern und die Zeit über die Runden zu bringen. Unter anderem werden A-Team und das Lied des Abends „Ostwestfalen, die Idioten, scheiß Arminia Bielefeld...“ gesungen.
15 Minuten vor Abpfiff der regulären Spielzeit wird dann nach Verletzungspause Jones eingewechselt, er wird so frenetisch gefeiert dass der Stadionsprecher mit der Ansage warten muss. Hoffentlich ist JJ am Samstag gegen Mainz wieder dabei – aber bitte nimmer so nervös. Dann macht sich langsam Vorfreude breit – ist es nun soweit? Kann das sein? Olli schreit zuversichtlich in die Runde: „NOCH 4 MINUTEN!!!“. Köhler hat noch die Chance auf die Entscheidung, trifft nach einer traumhaften Flanke von Cha aber nur den Pfosten. Es kribbelt überall und Olli zählt weiter: „Noch 2 MINUTEN!!!!“. Dann ist die Spielzeit um, Nachspielzeit noch eine Minute, und als Merk auf Abschlag Nikolov zeigt weiß das ganze Stadion: es ist geschafft. Die Welt steht Kopf als sich alle von den Plätzen erheben und gemeinsam diese Eintracht feiern. Was für ein Tag! Der Rest ist schnell erzählt, denn viel ist nicht mehr passiert. Das Geschehene muss auch erstmal verarbeitet werden. Schnell zum Fanstand und noch ein Final-Tshirt gekauft und ab zum Auto. Auf der Heimfahrt immer wieder dieselbe Nachricht im Radio: die Frankfurter Buam hams geschafft und daheim beim einschlafen dann noch ein letztes Mal die Gewissheit, der Traum ist Wirklichkeit: "Berlin - Berlin - WIR FAHREN NACH BERLIN!!!"

Abstiegskampf hat begonne, nur noch 2 Punkte Vorsprung auf Abstiegsplatz und dann kommt der MSV, der 5 Punkte hinter uns steht. Im Vorjahr verloren wir 0:1, und der Uffstieg wurde nochmals extrem spannend. Das erste Mal ham mir im Jahr `06 zwei Autos zusamme bekomme. Der Olli hat 2xFrank und Ue eingeladen. Der Klaus hatte die 2 neuen Mitglieder (Sebastian, Tobias) und den 10-jährigen Timo (a bisserl Bayern-, VFB- und Eintracht-Fan) – nach dem Spiel fällt die Gewichtung vermutlich für den „wahren“ Verein aus. Sonnenschein in Frankfurt, endlich mal, nach diesem nicht endend wollenden Winter. Optimismus pur bei allen. Frank I meinte, dass es nach 30 Minuten 3:0 stehen würde. Er lag um 100% daneben! Bereits nach 14 Minuten stand’s scho 3:0 ;-). Frank II, der diesmal mit 0,0 Promille „antrat“, wird seine „Glücksjacke“ die ganze Saison tragen dürfen. Der Olli bleibt weiter bei Coke light. Ue, so a Bayernfan, wünschte sich ein gutes Spiel mit Toren – das sollte er bekommen. Die neuen besorgten sich Karten für MSV – Block, waren dann aber doch in Adlers-West-Kurve. Spiel hatte alles geboten, was Fußball zur schönsten Nebensache macht. Die Stimmung war durchgehend gut, insbesondere die letzten 15 Minuten, in der es Ausnahmsweise (wegen M1 Karnevalisten) mal ne Humba gab. So muss es weitergehen, und zwar schon am kommenden Samstag beim Absteiger (96,7%) Cologne.

Fahrt gen München. Ziel war’s zuerst mit’m Zug – wurde kurzfristig auf Auto umgestellt, um die Faschingsfeiern in Giebelstadt und Würzburg rechtzeitig antreten zu können. Frank fuhr, Uwe, Klaus und Simon (Bazi – war Glücksbringer beim 6:0 Pokalsieg gegen S06). Man kannte die Strecke ja, denn beim Pokalviertelfinale fuhr uns ja Rizzi zum Sieg. Mussten 3 Pausen einlegen – Pinkeln – Hundekuchen entfernen, so dass wir doch fast 3 Stunden gen Mü brauchten. Geparkt im Parkhaus, ins Stadion rein und diesmal ins Hacker-Pschorr Stübchen. Dort konnte auch Frank sich einem kühlen, leckeren Weizen widmen. 20 Min. vor Spiel ging’s in die bekannte A-Arena. Waren im 2. Oberrang. Der erste Fehler von uns wird gleich ausgenutzt und zwar von Guerrero (schade dass Maakay nicht spielte – der hätt’s versemmelt?!). Doch dann macht unser Preuß einen genialen „Seitfallzieher“ zum Ausgleich – wir feiern, flippen aus, doch nach ner Minute nahm uns Ballack bereits wieder die Freude. Das 3:1 vor der Pause war dann schon das aus. In der 2. HZ machte dann Meier das 4:2, doch gleich im Gegenzug krachte es wieder. Unsre Abwehr hatte nen ganz schlechten Tag. Ebenfalls schlecht, wirklich grottenschlecht ist die Bayern-Fanszene. Ich denke, dass Fürth, die wir letztes Jahr noch besuchten, von der Quantität und Qualität besser sind – und das heißt was. Unser Support war trotz des Verteilens der Fans in 1. und 2. Oberrang spitzenmäßig. Selbst nach dem 1:4 waren nur wir Frankfurter lautstark. Das erstaunliche: Aus dem Parkhaus benötigten wir nicht mal 2 Minuten, und das bei 70.000 Besuchern in der Arena – Rekordverdächtig!!! Die Party ging dann abends erst richtig los … Wir haben trotz Niederlage immer noch 5 Punkte Vorsprung auf den 1. Abstiegsplatz – doch nächste Woche gegen Wolfsburg ist ein Sieg ein MUSS!