Eintracht Fanclub


Wenn man ihn jetzt ins kalte Wasser schmeißt, könnte er sich die Finger verbrennen. (Gerhard Delling)

Klaus holte Uwe ab, dann ging's gen Goßmannsdorf. Sebbo (mit Jogginghose) und sein Kumpel stießen dazu, 35 Würzburger Fläschle und ein Appel-Korn als Proviant. Uwe's erster Spruch: "Ich hab zuhause erst ma' alles rausgelassen, damit genügend Platz für Bier, Korn ... is." Um 10h sollte der Zug kommen, doch Gleisarbeiten stoppten den sonst üblichen regen Zugverkehr. Doch nach 15 Minuten (Sebbo überlegte schon Alternativen) traf unser Zug ein, es ging gen WÜ. Dort wurden -die in den Top-Ten befindlichen- Tipper Benni und Joachim begrüßt. Die beiden Schweinfurter sagten ab, da sie nicht wie erwartet ihre Karten erhielten (und fragten, ob wir noch 2 Karten übrig hätten - und das um 10.10h - lustige Jungs). Die Zugfahrt ging über Lauda Richtung Heilbronn. Erstmals wünschte uns der Schaffner verdammt viel Glück, denn es war ein Hoffenheimer (1899). Interessanten Gespröchen folgten das Adler-Aufrüsten mit 25 Heilbronner, mit denen es dann via S-Bahn gen Karlsruhe-Durlach ging. Kontakt zu den Heilbronnern hatten Benni und Klaus bereits, als sie vor 3 Jahren mit diesen Jungs nach Erfurt zum Pokalspiel (1:0 Sieg) reisten und anschliessend auch mal rennen mussten (normal beim Fußball im Osten). Ein professioneller Zwischenstopp in der S-Bahn (einer stellte sich zwischen die Türe) ermöglichte den einen oder andren 'ne dringend notwendige Pinkelpause - der Kasten (+11) war natürlich leer bei der Ankunft. Fußweg zum Stadion (20 Min.), begleitet von Polizeibus(sen) - wir waren ja so `ne "schwarze Front". Lang andauernde Kontrollen, Klaus musste seinen Apfel abgeben - durfte ihn nicht mal im Stadioninneren essen ("Raus und nochmals anstellen oder wegwerfen" - so ein Sicherheitsfutzi). Sitzplatz eingenommen - tolles Wetter - tolle Stimmung - bessere Eintracht. Fink sorgt für die verdiente Pausenführung, in der prompt eine Rauchbombe aus dem SGE Block folgte (Stadionsperre ksc?), in HZ 2 haben unsere Jungs Angst vor Miller. Aus - Sieg im Südwestderby. Klaus (und seine Schwester) war wieder mal derjenige, der exakt richtig tippte ;-) Danach perfekte Strategie der Grünen - Busse warteten - zügiger Abtransport (nix passiert entgegen Ankündigungen). Wir liefen zur S-Bahn-Station, von dort ging's gen Heilbronn - Aufgrund Verzögerungen in Karlsruh' fehlten uns 3 Minuten zum Anschlusszug, die Folge war 1 1/2 h Aufenthalt in Heilbronn. So gegen elf waren wir in WÜ, und Olli T. chauffierte uns über Goßmannsdorf, Hohestadt, Wolkshausen bis Giebelstadt. So, jetzt können die Bayernbezwinger komme'.